PlanParty kombiniert öffentlich belastbare Orientierungswerte mit Catering-Praxis und typischen Handelsgebinden. Die Ergebnisse sind Einkaufsrichtwerte, keine Ernährungs- oder Alkoholempfehlungen.
Methodik
- Relevante Gäste in Erwachsenen-Äquivalente umrechnen; Kinder werden in Release 1 transparent mit Faktor 0,6 berücksichtigt.
- Gesamtbudgets für Hauptmahlzeit, Beilagen, Snacks, Kuchen sowie alkoholfreie und alkoholische Getränke bilden.
- Anlass, Appetit, Tageszeit und Dauer anwenden.
- Budgets kompatibel auf Ernährungsgruppen und ausgewählte Produkte verteilen.
- Erst am Ende auf reale Stück-, Packungs-, Dosen-, Flaschen- oder Kastengrößen aufrunden.
Wichtige Invarianten
- Mehr ausgewählte Produkte vervielfachen das Gesamtbudget nicht.
- Omnivore Produkte werden vegetarischen oder veganen Gästen nicht zugerechnet.
- Vegane Gäste erhalten bei vorhandener veganer Auswahl ein vollständiges Budget.
- Einkaufseinheiten werden nie abgerundet.
- Alkohol wird nur für die angegebene Zahl erwachsener Alkoholtrinker geplant.
Zentrale Primär- und Fachquellen
- Verbraucherzentrale: Für Gäste kochen und Portionen planen
- Verbraucherzentrale: Weihnachtsessen und Lebensmittelreste
- Umweltbundesamt: Lebensmittelabfälle beim Catering vermeiden
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte Wasser
- DGE: Getränkeempfehlung und Alkoholhinweis
- Swissmilk: Grillparty-Mengen pro Person
- Nestlé Professional: Fingerfood im Catering
- Dr. Oetker: Kuchenbuffet planen
Produktannahmen
Wo keine belastbare Norm existiert, verwendet PlanParty ausdrücklich markierte Produktannahmen innerhalb üblicher Bandbreiten. Typische Gebinde stammen ergänzend aus Hersteller- und Handelsangaben. Gramm- beziehungsweise Milliliterbedarf und tatsächlich zu kaufende Gebinde bleiben in der Ausgabe getrennt sichtbar.
Reserve und Scheingenauigkeit
Feste Gebinde werden immer aufgerundet; diese Rundung bildet bereits eine Reserve. Lose, lagerfähige Produkte erhalten eine kleine Reserve. Die App zeigt bewusst „ca.“ und verständlich gerundete Werte. Wetter wird in Release 1 nicht abgefragt und muss eigenständig berücksichtigt werden.